Sicheres Online-Shopping via Smartphone, Facebook & Co.

03.12.10

Das Weihnachtsgeschäft boomt im Internet. Laut der Mobile Marketing Association nutzen 59 Prozent der Verbraucher vermehrt mobile Endgeräte für ihren Weihnachtseinkauf bzw. für die Suche nach einem Geschenk. Doch Handy & Co. sind beliebte Angriffsziele unter Hackern und Cyberkriminellen. Damit die Käufer keine böse Überraschung erleben, sollten sie Vorsichtsmaßnahmen beachten. Virenschutz-Experte BitDefender gibt Hinweise für sicheres Shoppen im World Wide Web. Laut einer Studie von Stamps.com planen 54 Prozent der Einzelhändler soziale Netzwerke zu nutzen, um die Verbraucher zu erreichen. Gerade weil der mobile Weihnachtseinkauf so "in" zu sein scheint, sollten Verbraucher wissen, wie sie sich vor Betrügereien der Internetkriminellen schützen können. Sicherheitsexperte BitDefender hat wichtigste Tipps zusammengefasst:

Vorsicht bei zu kleinen Displays: Der kleine Bildschirm auf mobilen Endgeräten erschwert häufig die Sicht auf eine vollständige URL. Auch wenn ein Link mit einem legitimen Shop-Namen beginnt, kann eine schädliche Webseite dahinterstecken.
Nachrichten unbekannter Absender ignorieren
User sollten keinen Links folgen, die sie über eine Kurznachricht etc. eines unbekannten Absenders auf Social Media-Webseiten erhalten.
Niemals private Informationen preisgeben
Private Informationen wie Konto- oder Kreditkartennummern sollten privat bleiben und nicht an unbekannte Dritte weitergegeben werden. Bei der Nutzung von Social Media-Plattformen sollten strenge Privatsphäre-Einstellungen ausgewählt werden.
Keinen "Empfehlungs-Links" folgen
Einige soziale Netzwerke bieten eine Fülle an Geschenkvorschlägen. Mehr als 50 Prozent empfehlen ein Produkt oder eine Dienstleistung mittlerweile mittels Social Media-Webseiten. Trotzdem sollten Nutzer solche Links meiden, da viele Hacker diese Methode für ihre Zwecke ausnutzen.
Keine Einkäufe über öffentliches Wi-Fi Von unterwegs sollten User davon absehen, persönliche Daten wie Benutzernamen, Kennwörter etc. einzugeben. Gerade auf offene Netze können Hacker leicht zugreifen. Es ist darauf zu achten, dass die Angabe "HTTPS" in der URL erscheint.
Keine Spenden an zweifelhafte Organisationen Cyberkriminelle fälschen häufig Webseiten von Wohltätigkeitsorganisation, um an Bankdaten oder Spenden zu gelangen und diese auf ihr Konto zu überweisen. Es ist ratsam, genau zu recherchieren und sicherzustellen, dass die Spende einer renommierten Wohltätigkeitsorganisation zukommt.


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