UMTS - HSUPA

Das UMTS-Übertragungsverfahren HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ermöglicht höhere Datenübertragungsraten im Uplink und verkürzt die Roundtrip-Zeiten (Ping). Mit HSUPA können bis zu 5,8 Mbit/s erreicht werden. HSUPA ist Teil des Release 6 von UMTS, dessen Spezifikation im Standardisierungsgremium noch nicht abgeschlossen ist. Die Deutschen Mobilfunk-Provider bauen seit Mitte 2007 ihr Netz HSUPA-fähig aus. T-Mobile und Vodafone haben diesen Ausbau bereits größtenteils abgeschlossen und stellen eine Uplinkrate von bis zu 1,45 Mbit/s zur Verfügung. O₂ hat Ende 2008 mit dem HSUPA-Ausbau begonnen, während E-Plus noch keine Ausbaupläne bekannt gegeben hat. HSUPA ist das Pendant zu HSDPA. Unterschied: HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) dient dem Empfang von Daten, HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist für das Versenden großer Datenmengen zuständig.