Studie: Internet hilft beim Benzinkosten sparen

01.02.11

Trotz der hohen Kraftstoffpreise nutzen wenige Verbraucher das Internet zum Spritkostenvergleich. Nur 4 Prozent der Autofahrer suchen im Web nach günstigen Tankstellen, wie eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM ergab. Mit Einsparungen von bis zu zehn Cent pro Liter haben viele Autofahrer das Sparpotenzial via Internet noch nicht erkannt. 58 Prozent der Fahrer vergleichen vor Ort. Dabei liegt der Preisunterschied an nahe beieinander liegenden Tankstellen oft nur bei einem Cent.

Nur 4 Prozent der Autofahrer vergleichen online Spritpreise

Autofahrer müssten nicht mehr von einer Tankstelle zur nächsten fahren, sondern können auf Internetseiten die Benzinpreise der Tankstellen vergleichen. Zudem bieten viele Portale auch entsprechende Apps, um von unterwegs mit dem Smartphone gezielt eine günstige Tankstelle auswählen zu können. Die Kraftstoffkosten lassen sich auch senken, wenn man Mitfahrer an der Finanzierung beteiligt. 8 Prozent der Autofahrer suchen über das Internet für längere Strecken Mitreisende - vor allem junge und ledige Menschen. So liegt der Anteil der Personen, die online nach Mitfahrern Ausschau halten, bei den 18- bis 29-Jährigen bei 20 Prozent, bei ledigen Personen bei 17 Prozent. Internetportale bieten gute Möglichkeiten, Menschen mit dem gleichen Reiseziel zu finden.

8 Prozent suchen nach Mitfahrern über das Web

Viele Autofahrer sind bereit, angesichts der hohen Preise teilweise auf ihren Wagen zu verzichten. 49 Prozent der Autofahrer gaben an, ihren Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, indem sie weniger fahren. Rund ein Drittel (31 Prozent) wollte auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Die Bildung von Fahrgemeinschaften strebten 11 Prozent an. Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben jüngst mit rund 1,50 Euro für einen Liter Super den höchsten Stand seit Sommer 2008 erreicht. Das Bundeskartellamt untersucht derzeit, ob es Preisabsprachen zwischen den Mineralölkonzernen gibt und plant im März erste Ergebnisse zu räsentieren. Experten machen den hohen Rohölpreis und die Euroschwäche für die hohen Kraftstoffpreise verantwortlich.


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