LG setzt ab 2012 umweltfreundliches Magnesium in mobilen Endgeräten ein

LG Electronics (LG) wird ab 2012 in seinen mobilen Endgeräten herkömmliches Magnesium durch eine umweltfreundlichere Variante - eine neue Art von reiner Magnesium-Legierung - ersetzen. Dieser Schritt reduziert die Treibhausgasemission während des Druckgussverfahrens um etwa das 24000-fache, ohne dabei die Qualität des Endprodukts zu beeinflussen. Das umweltfreundlichere Magnesium wurde vom Korean Institute of Industrial Technology (KITECH) mit Unterstützung der koreanischen Regierung entwickelt. Während der Produktion entwickelt das Öko-Magnesium so gut wie keine Schwefelhexafluoride (SF6). Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) bezeichnet diese als das aktuell giftigste Treibhausgas. Der Ersatz von herkömmlichem Magnesium durch die Öko-Variante verringert die Emission von Kohlendioxid bei jedem von LG produzierten Gerät um vier Kilogramm.
Neuer Metallersatzstoff reduziert Emissionum das 24000-fache
Am 29. November unterzeichnete LG eine Absichtserklärung mit den drei Produzenten des umweltfreundlichen Magnesiums - HK High-Tech Co., Keumgang Coen und Hallacast Co. Als Bestandteil der Vereinbarung unterstützt LG die Unternehmen beim Emissionshandel und dessen technologischer Umsetzung. Durch die Erklärung trägt LG dazu bei, den Ausstoß von Treibhausgas signifikant zu reduzieren und gleichzeitig wertvolle Emissionsgutschriften zu erlangen. "Die Umstellung auf Öko-Magnesium ist eine Schlüsselstrategie in unserem Bestreben, LG auf dem Weg zu einem der führenden umwelt- und verantwortungsbewussten Unternehmen voran zu bringen", sagt Dr. Skott Ahn, President und Chief Technology Officer bei LG Electronics. "Mit dem Übergang zum umweltfreundlichen Magnesium leisten LG und unsere Kunden einen kleinen, aber bedeutenden Beitrag dazu, die Erde für kommende Generationen sauber zu erhalten."
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